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Zumindest scheint dies die Maxime der Kiwis (Neuseeländer) zu sein:

Ich habe ungelogen noch nie so viele Menschen in Alltagssituationen barfuss oder in Strümpfen gesehen! Und mit Alltagssituationen meine ich nicht etwa zuhause auf dem Sofa – das wäre mir ja völlig schnurzpiepsegal. Nein, hier geht man in (nicht immer ganzen, geschweige denn sauberen) Strümpfen durch den Supermarkt oder über die Strasse, rennt barfuß durch die Stadt oder auch im Flugzeug ins Klo – wie eklig ist das denn bitte?????

Ohne dass ich jetzt mein eigenes Sauberkeitsempfinden als allgemeinen Maßstab ansetzen möchte (es geht bestimmt auch ohne gefühlte 17 Mal Händewaschen am Tag), aber das ist doch nicht unbedingt hygienisch, oder? Zumindest sagt mir die Erfahrung, dass sich auf Flugzeugtoiletten der eine oder die andere nicht unbedingt hinsetzt, und auch ohne Turbulenzen in der Luft kann es da sicher mal turbulent zugehen… Will sagen, wer trockenen Fußes rein geht geht nicht zwingend auch trockenen Fußes wieder raus. Oder soll das etwa gut für die Haut sein? (Kennt hier vielleicht jemand einen Hautarzt den er das mal fragen kann?)

Nun ja, ich will auch niemandem von euch den Appetit verderben, deshalb höre ich jetzt besser auf diese spezielle Eigenart der Kiwis weiter zu kommentieren – wahrscheinlich sehe ich das auch viel zu sehr mit meinen verkrampften mitteleuropäischen Augen und kann die relaxte Lebensart hier noch nicht ganz nachvollziehen, aber ich habe ja noch genau 2 Wochen um mich dem anzunähern. In diesem Sinne ziehe ich jetzt erstmal meine Schuhe aus und gehe mal barfuss raus :-)

Let it all be easy,

Katja

PS: Passend dazu fand ich im Kleingedruckten meiner neuseeländischen Inlandsflugbuchung das Folgende (frei übersetzt): “Die Airline fordert von Reisenden ein Mindestmaß an Kleidung. Dazu gehören Schuhe, Hosen/Röcke und Shirts/Blusen. Reisende die dieses nicht erfüllen kann ggf. der Transport verweigert werden.” Richtig so, ein bisschen Ästhetik muss sein! :-)

Liebe Freunde,

bevor ihr weiterlest sollt ihr zunaechst wissen dass es mir gut geht und ich hier nach wie vor wunderschoene Tage verbringe. Ich wuerde auch gerne wieder von meinen tollen Erlebnissen der letzten Tage berichten (werde ich auch nachholen) – leider ist gestern aber auch etwas sehr Schlimmes passiert was meine derzeitige Gefuehlslage ueberschattet. Und da das ja ein realer Reisebericht sein soll muss ich euch nun auch davon berichten.

Ich bin leider gestern Zeuge davon geworden wie vor meinen Augen jemand ertrunken ist. Ich war mit einem anderen deutschen Maedel unterwegs zu den Huka Falls Wasserfaellen in Taupo, einem wirklich sehr schoenen Ort in der Mitte der neuseelandischen Nordinsel. Alles sah nach einem entspannten Nachmittag aus und wir hatten gerade noch davon gesprochen wie friedlich die Landschaft aussieht, ein tuerkisfarbener Fluss unter strahlendblauem Himmel und Schaefchenwolken, als wir auf einmal Schreie vernommen haben. Zunaechst haben wir diese nicht fuer voll genommen, aber als wir um eine Ecke bogen konnten wir hoeren dass jemand immerzu “Held, Help” schrie. Wir sind dann zum Wasser gelaufen und haben dann sofort den schlimmen Ernst der Lage erkannt. Der Fluss machte dort eine Biegung und hatte sehr starke Stoemung. Ein junger Mann hielt sich am Flussufer fest und schrie um Hilfe, der andere schwamm bereits mit dem Gesicht unter Wasser. Ein dritter Mann (wie wir spaeter erfahren haben ein Feuerwehrmann, der zufaellig dort joggen war) hat noch versucht ihm zu helfen und hatte ihn auch bereits gepackt, konnte den Koerper jedoch durch die Stroemung nicht halten. Meine Begleiterin hat dann sofort ihre Schuhe von sich gerissen und ist ins Wasser gesprungen um zu helfen, waherend ich die Rettungskraefte ueber Handy infoermiert habe. Leider konnten wir nicht mehr als das tun. Zwischenzeitlich war der Koerper bereits unter Wasser und fuer uns (weder aus dem Wasser noch vom Ufer) nicht mehr sichtbar. Er ist gestern Nacht tot geborgen worden, und wie wir mittlerweile wissen handelt es sich um einen 21-Jaehrigen Iren, der mit ein paar Freunden durch Neuseeland gereist ist.

Die Freunde waren auch dort vor Ort und es war natuerlich alles eine ganz schlimme Situation. Wir haben den Nachmittag dann auf dem Polizeirevier verbracht um unsere Aussagen zu machen. Es wurde uns u.a. auch angeboten mit dem Victims Support zu sprechen, also psychologische Hilfeleistung in Anspruch zu nehmen, da die Polizei sagt dass wir von den Ereignissen traumatisiert sind. Es ist auch tatsaechlich so dass mich diese Sache sehr mitnimmt und es im Moment schwer faellt, das Schoene was dieser Urlaub fuer mich bereithaelt, zu geniessen (ich bin mittlerweile in Wellington, der Hauptstadt Neuseelands, und das ist wirklich eine ganz tolle Stadt). Gleichzeitig weiss ich dass ich nicht mehr als das tun konnte was ich getan habe -  auch wenn es hart ist das zu akzeptieren und ich den Gedanken an die Familie und Freunde des Jungen gar nicht zu Ende denken mag…

Ich hoffe euch hat das jetzt nicht zu sehr geschockt, ich musste mir das auf jeden Fall von der Seele schreiben. Der naechste Bericht wird auch wieder etwas weniger dramatisch, ich verspreche es!

Bis dahin aber passt gut auf euch auf, und glaubt mir dass ich das auch tun werde!

Alles Liebe,

eure Katja

Mittlerweile bin ich schon seit 5 Tagen in Neuseeland und habe schon genug gesehen, um sagen zu koennen dass ich hier in einem wirklichen Naturparadies gelandet bin. Aber der Reihe nach…

Nach phantastischen Tagen in Sydney und einem wirklich kurzen Flug von 2.20 Std. nach Auckland (nach einem 12-stuendigen Flug kommt einem alles andere danach wirklich sehr kurz vor…) bin ich am Flughafen herzlich von meiner Freundin Katja empfangen worden. Es ist wirklich schoen zu sehen, dass man zwar tausende Kilometer weit weg von zuhause, aber dennoch von guten Freunden umgeben sein kann.

Am Mittwoch haben wir uns dann zunaechst Auckland gewidmet, welches, was die gute Lage am Meer betrifft, durchaus mit Sydney mithalten kann! Wassersport ist hier dementsprechend auch sehr angesagt, und ich glaube jeder einzelne Bewohner Aucklands besitzt ein Segelboot – zumindest wuerde dies die Anzahl der Segel erklaeren, die man im Hafen sieht (die Stadt hat auch nicht ganz umsonst den Namen “City of Sails”).

Leider war in Auckland das Wetter nicht so sehr mit uns, weshalb wir uns entschlossen haben gen Norden zu fahren, und sind am Donnerstagnachmittag im kleinen Oertchen Paihia in der traumhaften Bay of Islands gelandet, wo uns dann auch die Sonne wieder empfangen hat. Die Bay of Islands besteht, wie der Name es vermuten laesst, aus hunderten von kleinen Inseln, die meisten unbewohnt und nur per Boot zu erreichen.

Man muss wissen dass von ca. etwas ueber 4 Mio. Einwohnern, die ganz Neuseeland insgesamt hat, etwas ueber eine Million in oder um Auckland herum wohnen – dementsprechend kann es im Rest des Landes schon mal ruhig und verlassen zugehen. Die Verkehrsinfrastruktur ist daher auch nicht mit der Europas zu vergleichen – schon nach wenigen Kilometern hinter Auckland hoert dann auch der Highway auf und man meistert seine Wege dann auf Landstrassen. Sobald man diese wiederum verlaesst und auf kleinere Strassen faehrt, weil man zum Beispiel mal etwas abseits der Ortschaften ansehen moechte, sind die Strassen schnell mal nicht mehr geteert sondern nur noch bessere Schotterpisten. Autofahren kann daher gut und gerne mal etwas laenger dauern, und Entfernungen sind anders einzuschaetzen als bei uns.

Dennoch haben wir die ca. 230 km von Auckland bis zur Bay of Islands innerhalb weniger Stunden gemeistert und dabei noch einiges gesehen, so zum Beispiel riesige, uralte Kauri Baeume (seht ihr unten auf dem sechsten Bild die kleine Figur unten am Baumstamm? Das bin ich :-) ) und den Ort Kawakawa, in welchem der oesterreichische Kuenstler Friedensreich Hundertwasser seine letzten Lebensjahre verbracht hat. Somit kann ich nun auch den Bezug zu den “kunstvollen Toiletten” in der Ueberschrift herzustellen, denn diese befinden sich in Kawakawa und wurden von Hundertwasser als eines seiner letzten Kunstwerke gestaltet. Es handelt sich hierbei um ganz normale oeffentliche Toiletten, die jedoch schoen bunt und im typischen Hundertwasser-Stil gestaltet aus dem sonst recht einfachen Oertchen herausstechen, und ich glaube die Einwohner wundern sich mittlerweile auch nicht mehr ueber die vielen auslaendischen Touris die mit ihren Kameras herum- und in die Toiletten hineinlaufen und ganz entzueckt herumknipsen :-)

Um die ganze Schoenheit der Bay of Islands zu erkunden muss man sich aber ein Boot nehmen und Zeit auf dem Wasser verbringen, und so haben wir uns auf Empfehlung unserer netten Backpacker-Wirtin Lucy auf eine 7-stuendige Segelboottour bei Skipper Mike eingemietet – und haben es nicht bereut. Mit einer netten Gruppe von anderen Mitseglern, von Neuseelaendern (Kiwis) ueber Englaender, Schotten, Hollaendern bis hin zu einem anderen deutschen Paerchen, haben wir einen tollen Tag auf der Yacht Gungha II verbracht, sind geschwommen, geschnorkelt, haben Delphine gesehen, den herrlichen Ausblick genossen und uns mit frisch zubereiteten Snacks verwoehnen lassen. Ein wirklich traumhafter Tag! Umso mehr, da ich zeitgleich die Information bekommen habe dass es in Deutschland geschneit hat, da konnte ich die Sonnenstrahlen gleich noch ein ganzes Stueck mehr geniessen :-)

Die beiden Uebernachtungen in der Saltwater Lodge in Paihia bilden jetzt auch meine ersten Erfahrungen in einem typischen Backpacker Hostel, und ich muss sagen dass man bei dieser Art des Reisens wirklich jede Menge nette und interessante Menschen trifft. So haben wir den Freitagabend gemuetlich bei einem vom Backpacker organisierten BBQ ausklingen lassen, gemeinsam mit Amy aus London, einem Paerchen aus Kanada, einem Kellner aus Chicago und einem Feuerwehrmann aus Auckland und seinem Cousin. Sweet as, wie die Kiwis sagen wuerden.

Nun sind wir erstmal zurueck in Auckland und ruhen uns aus, ehe wir heute Abend mit Freunden von Katja & Craig ausgehen und morgen noch einmal die Gegend um Auckland herum erkunden wollen. Was meine weiteren Plaene betrifft, so werde ich dann am Montagfrueh von Auckland aus aufbrechen und mich auf den Weg nach Sueden machen, um idealerweise am Freitag bei Anja und Steffen in Nelson auf der Suedinsel einzutreffen.

Auf dem Wege dahin liegen aber noch einige interessante Gegenden die ich mir ansehen moechte, so u.a. Rotorua, ein Ort mitten in einer Landschaft mit hoher Vulkanaktivitaet, wo man sich in heissen polynesischen Thermalquellen verwoehnen lassen kann, der Lake Taupo, umrandet von mehreren, zum Teil noch aktiven Vulkanen, und nicht zuletzt Wellington, die Hauptstadt Neuseelands. Von dort aus laeuft auch die Faehre zur Suedinsel aus, und wenn alles gut geht werde ich auf dieser am Freitagvormittag die Ueberfahrt antreten.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Bis dahin,
eure Katja

PS: Ganz nebenbei haben wir gestern auch noch den Beweise der These erbracht, dass jeder jeden Menschen ueber 6 Ecken kennt. Das deutsche Paerchen das mit uns gemeinsam gesegelt ist, Sandra und Fabian, ist gut mit einem meiner zeitweiligen Beraterkollegen bei eBay befreundet. Gruesse gehen somit heute an Tobias Eikelmann von Campana & Schott! :-)

Ich habe mich verliebt! Ehrlich! Es haette was Ernstes draus werden koennen, aber die Beziehung ist leider schon von vornherein zum Scheitern verurteilt, denn wir passen einfach nicht zueinander! Kosmopolitisch, in strahlendes Licht getaucht und stets gut gelaunt kann “sie” sich jeden aussuchen – da kann ich leider nicht mithalten. Ein bisschen schade ist das aber schon denn wirklich: Sydney ist eine Stadt zum Verlieben!

Schon der Flug hierher war wie ein Sechser im Lotto: Gangplatz in einer Notausgangsreihe, besser kann man es in der Economy eigentlich kaum erwischen. Und dazu noch die tolle Aussicht auf das australische Outback:

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Und einmal angekommen, empfaengt einen die ganze Pracht: traumhafte Lage am Meer, tolle Architektur, viel Sonne, aber auch nicht zu heiss, nette, offene und gut gelaunte Menschen, die stets zu einem Schwaetzchen aufgelegt scheinen… Waere diese himmlische Stadt nicht rund 17.000 km, 20 Flugstunden und 10 Stunden Zeitverschiebung von allen Lieben daheim entfernt, es haette wirklich etwas Ernstes mit uns beiden werden koennen!

So aber sage ich “Dankeschoen fuer die schoene Zeit” und “Auf (hoffentlich) ein Wiedersehen, Du Schoene am Port Jackson!” und steige in meinen Flieger, der mich zunaechst zu meinen Reisestationen der naechsten Wochen und schlussendlich auch wieder nach Hause bringen wird.

Au Revoir,

eure Katja

PS: Und das deutsche Wetter hat ja auch was, oder? :)

Heute kommt ein Reisetipp: Falls ihr jemals nach Sydney kommt MUESST ihr in den Taronga Zoo! Der ist als “Zoo with a view” bekannt, denn er liegt auf einem Huegel gegenueber dem Stadtzentrum von Sydney, und es ist wirklich der schoenste Zoo den ich bisher in meinem Leben gesehen habe. Schon alleine die Fahrt dahin ist ein Erlebnis: Man faehrt zunaechst mit einer der oeffentlichen Faehren vom Cirqular Quay und hat dabei eine phantastische Aussicht auf die Skyline, incl. Harbour Bridge und Sydney Opera. Auf der anderen Seite (North Sydney) angekommen kann man entweder mit dem Bus zum Zoo Eingang fahren (laaangweilig!) oder aber die Seilbahn nehmen, wiederum inkl. toller Skyline Aussicht.

Ist man dann einmal im Zoo angekommen hat man eigentlich an fast jedem Tiergehege eine wunderschoene Aussicht auf die Stadt. Die Tiere dort sind wirklich zu beneiden! :)  Aber nicht nur um die Aussicht, die ganze Anlage ist wirklich toll gestaltet und sehr schoen in die Natur eingebunden. Ausserdem haben die Tiere wirklich viel Platz, und da einige zu bedrohten Arten gehoeren haben sie hier wahrscheinlich fast ein besseres Leben als in der Wildnis (auch wenns traurig klingt, aber wusstet ihr dass selbst die niedlichen Koalas wegen ihrer Pelze gejagt wurden?!).

Man kann im Taronga eigentlich alle einheimischen australischen Tierarten finden, von Koalas ueber Kaengaroos, Wannabies (eine Art kleinere Kaengaroos), Wombats, Emus bis hin zu ganz vielen Vogelarten, Spinnen und Schlangen, und darueber hinaus gibt es verschiedene Themenparks fuer Tiere anderer Kontinente, z.B. eine afrikanische Savanne und eine asiatische Tierwelt.

Ausserdem kann man sich mit einem ausgewaehlten Tier auch fotografieren lassen, wenn man das moechte. Mir fiel die Auswahl dabei nicht schwer, und so durfte ich gegen zusaetzliche Gebuehr ganz nah an eine Koala-Mama mit Baby heran. Waehrend die Mama halb am Doesen war schien der Kleine putzemunter und sehr aufgeweckt, und hat mich mit seinen kleinen, runden, hellbraunen Augen ganz interessiert angeschaut – Ein unglaubliches Gefuehl und mein bisheriges Highlight hier in Sydney!

Ein paar Bilder seht ihr anbei. Apropos Bilder, ich werde in den naechsten Tagen von hier zu Bildergalerien aller Reisestationen verlinken und dann nach und nach (auch nach dem Urlaub) Bilder hochladen. Das Laden dauert aber sehr lange, weshalb ich das immer mal wieder und zeitversetzt machen werde.

Einen guten Start in die neue Woche wuenscht euch

Katja

PS: Freue mich weiterhin ueber Kommentare und Gruesse, einfach einen Artikel durch Klick auf die Ueberschrift aufrufen, dann findet ihr unten die Eintragfelder fuer die Kommentare.

Naja, nicht ganz, aber immerhin im groessten chinesischen Garten ausserhalb der Volksrepublik. Der liegt mitten im Grossstadtgewusel von Sydney und wurde zu Ehren der Staedtepartnerschaft und Freundschaft zwischen Sydney und seiner chinesischen Partnerstadt Guangzhon von kantonesischen Gaertnern gestaltet.

Fuer 6 Dollar Eintritt gelangt man sofort in eine andere Welt. Gestaltet nach den traditionellen Prinzipien des Yin und Yang und den fuenf gegensaetzlichen Elementen – Erde, Feuer, Wasser, Metall und Holz – bildet der Garten der Freundschaft eine herrliche Oase der Ruhe und Stille inmitten der City. Aber seht selbst:

Hier habe ich zwei herrliche Stunden verbracht und auch meinen “kleinen” neuen Freund kennengelernt (da die Bilder die Groesse nicht erkennen lassen, der Gute war nen knappen Meter lang!)

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Ja, so “etwas” laeuft hier wirklich frei herum und nicht etwa nur im Zoo! :)

Wer uebrigens mehr zu China erfahren moechte und wissen will, warum Wege in Asien traditionellerweise nicht gerade sondern zackig angelegt sind (wie auch auf den Bildern oben zu sehen), dem moechte ich Christianes Reiseblog empfehlen, die war naemlich gerade mehrere Wochen in China und Japan unterwegs und hat dabei ganz viel Interessantes gesehen (und aufgeschrieben).

Zàihuì (chinesisch fuer “Bis zum naechsten Mal”),

eure Katja

… dass ich inzwischen wirklich in Sydney bin:

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… und die Stadt ist wunderbar, aber dazu mehr in den naechsten Tagen – heute soll es erst noch einmal um Singapore gehen. Mein Aufenthalt dort war mit 2.5 Tagen ja eher kurz – zu kurz wie ich im Nachhinein sagen muss! So habe ich einige der Sehenswuerdigkeiten, die ich mir gerne ansehen wollte, gar nicht geschafft – andererseits brauche ich ja auch einen Grund um nochmal wiederzukommen, und den habe ich somit :)

Nach dem schon beschriebenen anstrengenden Hinflug war ich am Montagabend zu nicht viel mehr als Nahrungsaufnahme faehig, danach hab ich den verpassten Schlaf nachgeholt und so dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen - mit dem Aufwachen am naechsten Morgen war ich sofort auf Singaporer Ortszeit eingestellt (minus 7 Stunden im Vergleich zu Deutschland). Somit war mein Koerper auch fit genug fuers Sightseeing der naechsten beiden Tage. Ich habe feststellen koennen dass Singapore eine wirklich liebenswerte Stadt ist: weltstaedtisch aber doch nicht zu gross um darin auch bequem zu Fuss unterwegs zu sein, ein kultureller Schmelztiegel, besonders in den Stadtteilen Chinatown und Little India fuehlt man sich sehr exotisch und kann in den Geruechen und Farben der jeweiligen Nationen eintauchen, und nicht zuletzt auch kulinarisch ein echtes Highlight! Ich habe hier an allen Tagen so gut und lecker gegessen wie kaum woanders, sei es im sehr hochwertigen thailaendischen Restaurant wo das Hauptgericht um die 30 bis 40 Dollar gekostet hat, oder im Hawker Center (das sind ganz traditionelle Food Maerkte auf die die Einheimischen vor allen in den Mittagspausen gehen) fuer unglaubliche 5.50 Dollar (= ungefaehr 2.75 Euro) fuer ein komplettes Menue.

Ausserdem, und darauf hatten mich die einschlaegigen Reisefuehrer schon vorbereitet, kann man hier wirklich unglaublich shoppen! Ganz konnte ich mich dagegen nicht verwehren, aber insgesamt habe ich mich zurueckgehalten – immerhin muss ich alles Eingekaufte noch weitere 5 Wochen und 3 Laender weit schleppen! :)

Alles in allem fand ich Singapore ein tolles Erlebnis, und fuer mich als Asien “Einsteiger” wirklich einen schoenen Ausblick auf hoffentlich weitere Asienreisen in den naechsten Jahren! 

Fotos aus Singapore kommen in den naechsten Tagen… Und im naechsten Bericht gibt es dann ein (oder mehrere) Lebenszeichen aus Sydney!

Es gruesst euch

eure Katja

… leider scheint ihr von den eBay Rechnern aus Probleme mit WordPress zu haben, so werden wohl manche Bilder nicht angezeigt und das Anmelden des Newsletters klappt auch nicht. Ich kann nur sagen dass es von allen anderen Rechnern zu funktionieren scheint (auch wenn euch das nicht wirklich weiterhilft). Fuer die Newsletter Anmeldung koennt ihr aber auch direkt diesen Link nutzen, die Bilder muesst ihr dann halt von einem anderen PC aus ansehen :-)

… ein Update aus Singapore und dass es mir nach wie vor gut geht :)  Leider ist meine Zeit hier schon wieder rum, ich muss gleich noch schnell meine Sachen packen (der Koffer ist schon voller als beim Hinflug, ahem…) und morgen frueh um kurz vor sieben gehts zum Flughafen und dann weiter in Richtung Sydney.

Ich melde mich von dort wieder, dann auch nochmal mit einem Rueckblick auf Singapore dass ich als Zwischenstopp wirklich sehr empfehlen kann! 

Gruesse gehen an Marlene aus Frankfurt, die ich auf dem Flughafen kennengelernt und mit der ich einen netten Tag hier verbracht habe, unsere Wege trennen sich nun leider schon wieder aber ich nehme an dass ich auch in Sydney sehr nette Menschen treffen und nicht vereinsamen werde. 

Gute Nacht fuer heute, 

eure Katja

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